Goldman rechnet aufgrund der Inflation mit einer Verschiebung der Fed-Zinssenkungen auf Dezember bzw. März.
Goldman Sachs verschiebt seine Prognose für eine Zinssenkung der Fed auf Dezember 2026 und März 2027 aufgrund anhaltender Inflation, was den Dollar und die Renditen von Staatsanleihen stärkt und gleichzeitig Aktien, Kryptowährungen und Gold unter Druck setzt.
🎯 Affected Markets
💡 Die wichtigsten Erkenntnisse
- Goldman Sachs rechnet nun mit der ersten Zinssenkung der Fed im Dezember 2026, drei Monate später als in der vorherigen Prognose vom September.
- Eine zweite Zinssenkung wird für März 2027 erwartet, was auf eine Gesamtsenkung von lediglich 50 Basispunkten in den nächsten 18 Monaten hindeutet.
- Die Kerninflation (PCE) von 3,1 % und das Lohnwachstum von 4,2 % veranlassen die Federal Reserve, ihre Zinssätze unverändert zu lassen.
- Der DXY-Dollar-Index stieg auf 102,50, und die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen erhöhte sich nach der restriktiveren Revision auf 4,65 %.
- Die S&P 500-Futures fielen um 0,6 % und der Nasdaq 100 um 0,9 %, was auf Verkäufe bei zinssensiblen Wachstumsaktien zurückzuführen ist.
- Die vom Markt implizierte Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember 2026 stieg nach Veröffentlichung des Goldman-Berichts auf 70 %.
- Anhaltend hohe Zinsen verschärfen die globalen Finanzbedingungen und setzen Gold, Kryptowährungen und Vermögenswerte aus Schwellenländern unter Druck.
📋 Zusammenfassung
📊 Stimmungsanalyse
🧠 Begründung
Goldman Sachs hob insbesondere das Kernwachstum des PCE von 3,1 % im Jahresvergleich und den Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 4,2 % hervor – beides deutlich über den von der Fed als akzeptabel erachteten Zielvorgaben. Die zuvor prognostizierte Zinssenkung im September 2026 wurde nach diesen positiven Daten verworfen, was den DXY-Index direkt auf 102,50 Punkte drückte. Die Verzögerung deutet auf eine anhaltend restriktive Geldpolitik hin und dämpft die Risikobereitschaft in zinssensiblen Sektoren.
❓ Frequently Asked Questions
Die Strategen von Goldman prognostizieren nun die erste Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember 2026, eine Verschiebung gegenüber ihrer vorherigen Prognose vom September 2026, gefolgt von einer zweiten Senkung im März 2027.
Die Kerninflation des PCE lag im Jahresvergleich bei 3,1 % und die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen um 4,2 %. Dadurch blieb der Preisdruck über der Komfortzone der Fed, was Goldman dazu zwang, den Zeitplan für die Lockerung der Geldpolitik zu verschieben.
Der Dollar legte auf 102,50 zu, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf 4,65 % und die S&P 500-Futures gaben um 0,6 % nach, da die restriktivere Geldpolitik die Risikobereitschaft dämpfte.
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⚠️ Haftungsausschluss: Dieser Inhalt dient nur zu Trainingszwecken und sollte nicht als Finanzberatung betrachtet werden. Führen Sie immer eigene Recherchen durch, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.