Peters von JPMorgan warnt vor Inflationsrisiken unter den Aktienhöchstständen.
Peters von JPMorgan weist auf versteckte Inflationsrisiken unter den Höchstständen der Aktienindizes hin und warnt davor, dass träge Kernpreise und robuste Dienstleistungsausgaben die Rallye zunichtemachen könnten, falls die Fed eine restriktivere Geldpolitik verfolgt.
🎯 Affected Markets
💡 Die wichtigsten Erkenntnisse
- Marko Peters von JPMorgan sieht Inflationsrisiken unterhalb der Allzeithochs der Aktienkurse und warnt davor, dass die Rallye fragil sei.
- Der Kern-PCE blieb bei 2,8 % und die Dienstleistungsinflation stieg im Jahresvergleich leicht auf 4,1 % und widersetzte sich damit dem Disinflationstrend.
- Die Märkte preisen zwei Zinssenkungen der Fed um jeweils 25 Basispunkte im Jahr 2026 ein, aber Peters glaubt, dass träge Preise die erste Senkung bis ins Jahr 2027 verschieben könnten.
- Der Kursanstieg des S&P 500 um 5 % seit Jahresbeginn hat die Aktienrisikoprämie auf 2,8 % reduziert und bietet damit kaum Spielraum gegen eine restriktivere Kurswende.
- Ein Lohnwachstum von 4,8 % treibt die Dienstleistungskosten in die Höhe und könnte die US-Notenbank zum Handeln zwingen, selbst wenn die Inflation bei den Warenpreisen nachlässt.
- Eine Korrektur von 10 % gegenüber dem Höchststand würde alle Gewinne bis 2026 zunichtemachen, wobei wachstumsstarke Aktien mit hohen Multiplikatoren am stärksten gefährdet wären.
- Peters empfiehlt, bis zur Beruhigung der Inflationslage in Value-Sektoren, Energie und Gold als Absicherung zu investieren.
📋 Zusammenfassung
📊 Stimmungsanalyse
🧠 Begründung
Peters stellt ausdrücklich fest, dass „unterhalb der Höchststände der Aktienkurse Inflationsrisiken lauern“ und verweist auf einen Kern-PCE-Wert von 2,8 % sowie ein Lohnwachstum, das sich im April auf 4,8 % beschleunigte. Er merkt an, dass die Markterwartung zweier Zinssenkungen der Fed um jeweils 25 Basispunkte bis Dezember im Widerspruch zu den zugrunde liegenden Daten steht und dass eine Neubewertung einen raschen Kursrückgang von 8–10 % auslösen könnte.
❓ Frequently Asked Questions
Peters sagte gegenüber Bloomberg, dass „unterhalb der Höchststände der Aktienkurse Inflationsrisiken lauern“, und verwies auf eine Kern-PCE-Rate von 2,8 % und eine Dienstleistungsinflation von 4,1 %, die die Lockerungsstrategie der Fed in Frage stellten.
Er schätzt, dass ein starker Anstieg der Verbraucherpreise den bisherigen Jahresanstieg von 5 % zunichtemachen und einen Rückgang von 8–10 % auslösen könnte, da der Markt die zwei Zinssenkungen der Fed auf eine Zinserhöhung umrechnet.
Er plädiert dafür, kurzfristig in Value-Aktien, Energie und Gold als Absicherung zu investieren, bis die Inflationsdaten Klarheit schaffen.
📰 Source
⚠️ Haftungsausschluss: Dieser Inhalt dient nur zu Trainingszwecken und sollte nicht als Finanzberatung betrachtet werden. Führen Sie immer eigene Recherchen durch, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.