Rekordwerte der Erwärmung des Pazifischen Ozeans signalisieren einen ungewöhnlich starken El Niño, der globale Ernten bedroht.
El Niño bringt oft Dürre in Südostasien und Brasilien, wichtige Anbauländer von Arabica-Kaffee. Die Rekorderwärmung des Pazifiks signalisiert ein starkes Ereignis, das die globale Kaffeeerzeugung reduzieren und die Preise deutlich erhöhen könnte.
- ▲ Dürre in den Arabica-Regionen Brasiliens und Südostasiens könnte die Kaffeeproduktion erheblich reduzieren.
- ▼ Kaffeelager in Importländern könnten die anfänglichen Preissprünge dämpfen.
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Wie beeinflusst El Niño die Kaffeepreise?
Historisch gesehen haben starke El Niño-Ereignisse aufgrund von Produktionsausfällen in Brasilien und Vietnam zu Kaffeepreisschüben geführt. Die Preise können während solcher Ereignisse um 20–50 % steigen.
Steigt Kaffee bereits?
Kaffeefutures beginnen oft Monate im Voraus, Wetterrisiken einzupreisen. Ein bestätigtes starkes El Niño könnte Käufe beschleunigen, aber die Preise sind volatil und spekulativen Strömungen unterworfen.