📝 Zusammenfassung
DRW CEO Don Wilson says perpetual futures aren't inherently risky crypto gambling tools, and it’s time traditional markets and regulators start embracing them.
Der CEO von DRW, Don Wilson, fordert die regulatorische Akzeptanz von Krypto-Perpetual Futures und argumentiert, dass es sich um eine legitime Handelsinnovation handelt, während die Branche auf eine breitere Akzeptanz des 3 Billionen US-Dollar-Marktes drängt.
Don Wilsons Aufruf an die Aufsichtsbehörden, Perpetual Futures zu akzeptieren, das dominierende Handelsprodukt im Krypto-Bereich, könnte regulatorische Hürden für große Kryptowährungen beseitigen. Als Basiswert für die liquidesten Perps könnte Bitcoin von erhöhten institutionellen Zuflüssen und der Verlagerung des Handels auf regulierte Plattformen profitieren, was die Nachfrage und Legitimität steigert.
Bitcoin-Perps sind das am häufigsten gehandelte Krypto-Derivat. Die regulatorische Genehmigung in den USA würde wahrscheinlich die Handelsvolumina auf regulierte Börsen verlagern, die Beteiligung institutioneller Anleger erhöhen und die Nachfrage nach Bitcoin als Basiswert steigern.
Derzeit bieten US-regulierte Börsen wie die CME Standard-Bitcoin-Futures an, aber Perpetual Futures werden hauptsächlich auf Offshore-Plattformen gehandelt, da regulatorische Bedenken bestehen. Eine Genehmigung könnte einen neuen Kanal für US-Investoren eröffnen.
Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, hat ebenfalls ein erhebliches Handelsvolumen mit Perpetual Futures. Ein günstigeres regulatorisches Umfeld für Perps würde wahrscheinlich auch ETH neben BTC beflügeln, da institutionelle Spekulanten und Hedger ihre Exposition gegenüber beiden Vermögenswerten erhöhen.
Ja, ETH-Perps gehören zu den aktivsten Krypto-Derivaten nach BTC. Die regulatorische Genehmigung würde den Zugang für US-Händler erweitern und möglicherweise die Nachfrage und die Handelsvolumina von ETH erhöhen.
Der Übergang zu Proof-of-Stake ist vom Handel mit Perps getrennt, aber klarere allgemeine Vorschriften könnten ETH unabhängig davon zugute kommen. Die Dynamik der Staking-Rendite könnte jedoch die Finanzierungsraten von Perps beeinflussen.
Coinbase, eine führende US-Krypto-Börse, listet derzeit keine Perpetual Futures auf, da regulatorische Unsicherheit besteht. Wenn die Aufsichtsbehörden Perps akzeptieren, könnte Coinbase sie zu seinem Angebot hinzufügen, die Transaktionsumsätze steigern und institutionelle Händler anziehen. Wilsons Kommentare stimmen mit den Bemühungen der Branche überein, das Derivatgeschäft von Coinbase auszubauen.
Coinbase könnte Perps listen und so Handelsgebühren von einem hochvolumigen Markt einnehmen, der derzeit im Ausland angesiedelt ist. Dies würde die Einnahmen über den Spot-Handel hinaus diversifizieren und wahrscheinlich den Aktienkurs aufgrund des hohen Margenpotenzials erhöhen.
Ja, Coinbase hat versucht, sein Derivatangebot auszubauen, einschließlich der Beantragung von Lizenzen im Zusammenhang mit Futures. Regulatorische Klarheit in Bezug auf Perps wäre ein bedeutender Schritt in diese Richtung.
DRW CEO Don Wilson says perpetual futures aren't inherently risky crypto gambling tools, and it’s time traditional markets and regulators start embracing them.
Perpetual Futures sind Krypto-Derivate, die Futures-Kontrakten ähneln, aber kein Verfallsdatum haben. Sie ermöglichen es Händlern, mit Hebelwirkung auf Preise zu spekulieren und sind das beliebteste Handelinstrument im Krypto-Bereich mit monatlichen Volumina von über 3 Billionen US-Dollar.
Aufsichtsbehörden betrachten Perps aufgrund der hohen Hebelwirkung und des Mangels an Anlegerschutz als potenziell nicht registrierte Wertpapiere oder Glücksspielprodukte. Dies hat in Gerichtsbarkeiten wie dem Vereinigten Königreich zu Einschränkungen und zur Vermeidung durch US-regulierte Börsen geführt.
Sie könnte den Handel mit Perps von Offshore-Börsen auf US-regulierte Plattformen verlagern, die Beteiligung institutioneller Anleger erhöhen, das Kontrahentenrisiko verringern und möglicherweise Marktmanipulationen und Volatilität reduzieren.