📝 Zusammenfassung
Die historisch niedrigen Wasserstände der Donau bedrohen die Energiesicherheit in Osteuropa, indem sie die Schifffahrtswege für Kohle und Gas stören und gleichzeitig die Kühlleistung für thermische und Kernkraftwerke reduzieren. Länder entlang des Flusses, darunter Ungarn und Serbien, warnen vor möglichen Stromausfällen, da die Wasserkraftproduktion sinkt und die Brennstofflieferungen unzuverlässig werden. Dieser Versorgungsengpass kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die europäischen Gasspeicher bereits knapp sind, was die Gefahr von Preissprüngen auf den Strom- und Gasmärkten birgt.