📝 Zusammenfassung
Federal Reserve Governor Lisa Cook said she is “prepared to act” if inflation remains too high above the Fed’s target rate.
Cook von der Fed warnt, ein Stillstand der Desinflation würde eine Zinserhöhung auslösen, den Dollar stärken und Anleihen und Aktien unter Druck setzen.
Cooks hawkisches Signal wirkt sich direkt auf das kurze Ende der Kurve aus und treibt die 2-jährige Rendite nach oben, da der Markt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung neu bewertet.
Wenn die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung steigt, könnte US02Y kurzfristig 5,10-5,20 % testen, gegenüber den aktuellen Niveaus um 4,90 %.
Kurzlaufende Anleihen werden direkte Preisrückgänge verzeichnen. Aktive Händler könnten Treasury-Futures leerverkaufen oder Put-Optionen auf Bond-ETFs wie TLT kaufen.
Cooks Bereitschaft zur Zinserhöhung, wenn die Inflation hoch bleibt, verstärkt eine hawkishe Fed-Erwartung. Höhere US-Zinsen ziehen Kapital an und stärken den Dollar. Der Kommentar stellt die eingepreisten 58 Basispunkte Lockerung direkt in Frage und stärkt den DXY.
Sie deutet darauf hin, dass die Fed bereit ist, die Zinsen weiter zu erhöhen, was dollarpositiv ist, da höhere Zinsen den Ertragvorteil der Haltung von Dollar gegenüber anderen Währungen erhöhen.
Die unmittelbare Auswirkung könnte begrenzt sein, da der Markt auf konkrete Daten wartet, aber sie verstärkt die bullische Tendenz für den Dollar kurzfristig und unterstützt einen Anstieg auf 105,00-105,50.
Die kommenden CPI- und PCE-Berichte sowie weitere Reden der Fed werden bestätigen, ob der hawkishe Pivot anhält. Ein Ausbruch über 105,50 könnte einen stärkeren bullischen Impuls auslösen.
Eine hawkishe Fed vergrößert die US-EU-Zinsdifferenz und belastet EUR/USD. Cooks Kommentare deuten auf einen stärkeren Dollar hin und treiben das Paar in Richtung der Unterstützung bei 1,0500.
Indem sie die Wahrscheinlichkeit von Fed-Zinserhöhungen erhöht, stärkt sich der Dollar und drückt EUR/USD nach unten, da der Euro an relative Ertragsattraktivität verliert.
Während der Trend bärisch ist, ist die Parität ein mittelfristiges Szenario; kurzfristig muss zunächst die Unterstützung bei 1,0500 durchbrochen werden, mit 1,0450 als nächstem wichtigen Niveau.
Auch die langfristigen Renditen steigen aufgrund der hawkishen Erwartungen der Fed, wobei die Bewegung am kurzen Ende möglicherweise geringer ausfällt. Eine Zinserhöhung verstärkt die Erwartungen an einen höheren Leitzins.
Höhere kurzfristige Zinserwartungen heben die gesamte Kurve an, da der Markt den Leitzins und den längerfristigen politischen Kurs anpasst.
Ein Ausbruch über den Widerstand von 4,80 % könnte 5,00 % anvisieren, aber 4,60 % ist eine starke Unterstützung, wenn die hawkishen Erwartungen nachlassen.
Hawkishe Fed-Kommentare erhöhen die Diskontierungssätze und belasten die Aktienbewertungen, insbesondere von Wachstumsaktien. SPX könnte zurückweichen, da die Angst vor Zinserhöhungen wieder auflebt.
Wachstums- und Technologieaktien sind am empfindlichsten auf höhere Zinsen, da sie auf zukünftige Gewinne angewiesen sind, die mit höheren Zinssätzen diskontiert werden. Value- und Defensive-Sektoren könnten besser abschneiden.
Kurzfristige Rücksetzer sind möglich, aber Händler sollten die Inflationsdaten abwarten, um den hawkishen Kurs zu bestätigen, bevor sie Risiken eingehen. Die Unterstützung für SPX liegt bei etwa 4.500, mit 4.400 als nächstem Niveau.
Federal Reserve Governor Lisa Cook said she is “prepared to act” if inflation remains too high above the Fed’s target rate.
Cook sagte, sie sei 'bereit zu handeln', wenn die Inflation über dem Ziel der Fed von 2 % verbleibt, und deutete an, dass sie eine Zinserhöhung zur Senkung der Preise unterstützen würde.
Sie signalisieren, dass die Fed weiterhin auf die Bekämpfung der Inflation konzentriert ist und die Politik möglicherweise weiter straffen könnte, entgegen den Markterwartungen einer kurzfristigen Lockerung.
Die kurzfristigen Treasury-Renditen könnten steigen, da der Markt eine höhere Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung einkalkuliert, wobei die 2-jährige Rendite am stärksten auf die Verschiebungen der Fed-Politik reagiert.