📝 Zusammenfassung
Das Wachstum der ausgehandelten Löhne im Euroraum verlangsamte sich im ersten Quartal 2026 auf 2,8 % (Vorjahr: 3,1 %), was die Inflationsängste etwas dämpfte. Der Ausbruch eines größeren geopolitischen Konflikts führte jedoch zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise, wodurch der Gesamtindex der Haushaltskonjunktur (HVPI) um schätzungsweise 1,5 Prozentpunkte anstieg. Dieser Schock verstärkt die Stagflationrisiken für den Währungsraum und erschwert die geldpolitischen Entscheidungen der EZB. Die Märkte preisen nun einen höheren Endzinssatz ein, was den Eurokurs leicht stützt, gleichzeitig aber Staatsanleihen und europäische Aktien unter Druck setzt. Gold legte aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen und seiner Attraktivität als Inflationsschutz zu.