Warum fiel der DAX angesichts der Nachrichten zum Rheinwasserstand?
Die deutsche Industrieproduktion ist stark von der Rheeschifffahrt abhängig. Rekordniedriges Wasser verhindert das Befahren von voll beladenen Binnenschiffen, die Kohle, Öl und Chemikalien transportieren, was Hersteller wie BASF und ThyssenKrupp zwingt, die Produktion zu verlangsamen. Dies bedroht direkt die Erträge und das BIP-Wachstum.
Wie lange könnte der DAX unter Druck bleiben?
Bis sich die Wasserstände erholen – voraussichtlich Wochen. Wenn die Dürre anhält, könnten DAX-bezogene zyklische Aktien und Logistikaktien weiterhin verkauft werden. Eine Rückkehr normaler Niederschläge würde den Druck verringern, aber mittelfristige Prognosen zeigen anhaltend trockene Bedingungen.
Welche DAX-Sektoren sind am stärksten gefährdet?
Die Chemie-, Industrie- und Energiesektoren sind am stärksten betroffen. BASF, Covestro und ThyssenKrupp sehen sich unmittelbaren Rohstoffengpässen und höheren Transportkosten gegenüber, während auch Versorgungsunternehmen, die auf Kohlelieferungen angewiesen sind, leiden.