📝 Zusammenfassung
Gold blieb am Dienstag stabil, da diplomatische Fortschritte in der Straße von Hormus die geopolitischen Spannungen verringerten und die Märkte dazu veranlassten, ihre Erwartungen an aggressive Zinserhöhungen der Federal Reserve zu reduzieren. Die Deeskalation verringerte die Opportunitätskosten für die Haltung von Edelmetallen ohne Ertrag, belastete aber auch den Dollar, der gegenüber den wichtigsten Währungen nachgab. Die Ölpreise fielen deutlich, da die Gefahr von Lieferunterbrechungen nachließ, und die US-Staatsanleiherenditen sanken aufgrund geringerer Erwartungen an Zinserhöhungen, was die Anleihekurse anhob. Diese Bewegungen unterstreichen das Zusammenspiel zwischen Geopolitik, Geldpolitik und Cross-Asset-Märkten.