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Gundlach sagt, Zinssenkungen der Fed seien „nicht möglich“ und sieht keine Lockerung im Jahr 2026.

Gundlach von DoubleLine schließt eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed aus, was eine Neubewertung der Anleiherenditen und risikobehafteten Anlagen zur Folge haben dürfte.

🕐 1 Min. Lesezeit 📰 Bloomberg

3 Assets betroffen (Bonds, Stocks, Forex). Netto-Stimmung: 2 Bullisch, 1 Bärisch, 0 Neutral. Stärkstes Signal: US10Y ↑ 8/10 (75% Vertrauen).

📊 Betroffene Assets (3)

US10Y
Bullish 🤖 75%
📅 Kurzfristig 🌍 US ✨ Abgeleitet

Da Gundlach Zinssenkungen ausschloss, stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen, da die Märkte ihre Wetten auf eine lockere Geldpolitik auflösten. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe spiegelte eine Neubewertung des Kurses der Fed wider und stieg über die jüngsten Werte.

Auslöser
  • Gundlachs Behauptung bestärkt die restriktiven Erwartungen der Fed.
Risikofaktoren
  • Geopolitische Schocks treiben die Nachfrage nach sicheren Anlagen und senken die Renditen.
  • Mitteilung der Fed, die Gundlachs Ansicht widerspricht
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Warum steigen die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen?

Gundlachs Aussage, dass Zinssenkungen unmöglich seien, führte zu einer restriktiveren Neubewertung am Anleihemarkt und trieb die Renditen in die Höhe, da die Händler ihre Erwartungen an eine geldpolitische Lockerung reduzierten.

Ist das eine Kaufgelegenheit für Anleihen?

Höhere Renditen könnten langfristige Käufer anlocken, doch die kurzfristige Entwicklung spricht für weitere Renditesteigerungen. Anleger könnten daher ein klareres politisches Signal abwarten, bevor sie die Laufzeit erhöhen.

SPX
Bearish 🤖 70%
📅 Kurzfristig 🌍 US ✨ Abgeleitet

Gundlachs Ablehnung von Zinssenkungen schwächt die Aktienbewertungen erheblich. Längerfristig höhere Zinsen spiegeln sich in den zukünftigen Gewinnen wider und belasten Wachstumsbranchen. Der S&P 500 gab nach, wobei zinssensitive Technologie- und Konsumgüteraktien die größten Verluste verzeichneten.

Auslöser
  • Gundlachs öffentliche Erklärung, dass Zinssenkungen „nicht möglich“ seien
Risikofaktoren
  • Unerwartet schwache Wirtschaftsdaten veranlassen die Fed zu einer Kursänderung
  • Ein starker Rückgang der Anleiherenditen kehrt den Aktienmarktdruck um
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Welche Auswirkungen hat Gundlachs Aussage auf den S&P 500?

Seine restriktive Haltung dämpft die Erwartungen an eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed, was zu steigenden Anleiherenditen und sinkenden Aktienkursen, insbesondere bei Wachstumswerten, führt. Der S&P 500 steht kurzfristig unter Abwärtsdruck, da die Märkte ihre Zinserwartungen neu bewerten.

Welche Sektoren sind am stärksten gefährdet?

Technologie, Konsumgüter und Immobilien – Sektoren, die empfindlich auf höhere Kreditkosten reagieren – werden sich voraussichtlich schlechter entwickeln, wenn die Fed ihre Zinssätze beibehält.

DXY
Bullish 🤖 70%
📅 Kurzfristig 🌍 Global ✨ Abgeleitet

Der US-Dollar-Index legte zu, da Gundlachs restriktive Haltung auf anhaltend hohe Zinsen und damit auf wachsende Zinsdifferenzen gegenüber anderen Währungen hindeutete. Der DXY-Index prallte von der Unterstützungslinie ab, da die Erwartungen an eine Zinssenkung der Fed nachließen.

Auslöser
  • Nach Gundlachs Äußerungen erfolgt eine restriktivere Neubewertung der Fed-Erwartungen.
Risikofaktoren
  • Unerwartet schwächenden Protokollen oder Reden der US-Notenbank, die eine eher taubenhafte Geldpolitik verfolgen, könnte der Dollar dadurch geschwächt werden.
  • Eurostärke dank EZB-Straffungspolitik und sinkenden Zinsdifferenzen
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Warum steigt der Dollar aufgrund dieser Nachricht?

Gundlachs Ansicht, dass die Fed die Zinsen nicht senken wird, unterstützt ein Szenario mit längerfristig höheren Zinsen und stärkt damit den Renditevorteil des Dollars gegenüber Währungen mit niedrigeren oder sinkenden Zinsen.

Wie hoch kann der DXY-Wert maximal steigen?

Sollte die Fed an ihrer Haltung festhalten, könnte der DXY die jüngsten Höchststände um 106-107 erneut testen. Eine Lockerung der Geldpolitik könnte die Kursgewinne jedoch schnell begrenzen.

🎯 Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Gundlach behauptet, die Fed könne die Zinsen nicht senken, da die Inflation über dem Zielwert liege und die Beschäftigungslage robust sei.
  • Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen, da die Märkte ihre taubenhaften Erwartungen zurückschraubten.
  • Der S&P 500 gab aufgrund gesunkener Zinssenkungserwartungen nach, wobei Wachstumswerte die größten Verluste verzeichneten.
  • Der US-Dollar-Index legte zu, was die Erwartung höherer Zinsen über einen längeren Zeitraum widerspiegelt.

📝 Zusammenfassung

Jeffrey Gundlach, CEO von DoubleLine Capital, erklärte, eine Zinssenkung durch die US-Notenbank in diesem Jahr sei „einfach unmöglich“. Er verwies auf die hartnäckige Inflation und die robuste Wirtschaft. Seine Äußerungen stellen die optimistische Markteinschätzung infrage und deuten darauf hin, dass die Renditen hoch bleiben werden, was Wachstumsaktien unter Druck setzt und den Dollar stützt. Diese Haltung bekräftigt die restriktive Einschätzung für festverzinsliche Wertpapiere und zinssensitive Sektoren.

❓ FAQ

Was sagte Jeffrey Gundlach zu den Zinssenkungen der Fed?

Gundlach sagte, es sei für die Fed „einfach nicht möglich“, die Zinsen zu senken, was darauf hindeutet, dass Inflation und Wirtschaftsstärke eine Lockerung ausschließen.

Warum sind Gundlachs Ansichten für die Märkte von Bedeutung?

Als prominenter Anleiheinvestor verändert Gundlachs restriktive Einschätzung die Markterwartungen, was zu steigenden Renditen und Druck auf Aktien führt.