📝 Zusammenfassung
Simbabwe hat ausländische Beteiligungen am Kleinbergbau von Gold verboten und den Sektor damit ausschließlich Einheimischen vorbehalten. Ziel dieser Maßnahme ist es, den illegalen Goldhandel und -schmuggel einzudämmen und gleichzeitig die Staatseinnahmen zu steigern. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Gesamtproduktion sinkt, da ausländische Investitionen und Fachkräfte abwandern. Analysten schätzen, dass Kleinbergbauern über 60 % der simbabwischen Goldproduktion fördern. Sollten die lokalen Betreiber die Lücke nicht schließen können, könnte das Verbot das weltweite Goldangebot verknappen. Gleichzeitig festigt die regierende ZANU-PF-Partei ihre Kontrolle über einen wichtigen Wirtschaftssektor im Vorfeld der Wahlen.