📝 Zusammenfassung
Ungarns neuer Zeitplan für die Euro-Einführung verringert die Renditeaufschläge seiner Staatsanleihen gegenüber deutschen Bundesanleihen und beflügelt damit den Preisanstieg bei auf Forint lautenden Anleihen. Dieser Trend greift auch auf polnische und tschechische Anleihen über, da Anleger eine schnellere EU-Integration in Osteuropa einpreisen. Die ungarische Zentralbank signalisiert eine akkommodative Geldpolitik zur Unterstützung des Euro-Übergangs, was die Anleihekurse steigen lässt und die Renditen auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren drückt.