Australiens Immobilienabschwung vernichtet 128 Milliarden Dollar an Wert in Sydney und Melbourne
Der ASX 200 steht aufgrund des Immobilienabschwungs unter Gegenwind, da sinkende Immobilienwerte das Vermögen der Haushalte und die Konsumausgaben für diskretionäre Güter beeinträchtigen. Bankaktien, die den Index dominieren, sind direkt steigenden Hypothekenausfällen und einem geringeren Kreditwachstum ausgesetzt.
- ▼ Wertvernichtung von 128 Milliarden Dollar in Sydney und Melbourne
- ▼ Mögliche Erhöhung der Rückstellungen für Kreditverluste bei Großbanken
- ▲ Die RBA verteidigt ihren Schritt und stabilisiert das Wohnungsbauwesen
- ▲ Rohstoffaktien profitieren von chinesischen Konjunkturimpulsen
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Welche ASX 200-Sektoren sind am stärksten gefährdet?
Finanzwerte, insbesondere die Big Four-Banken (CBA, Westpac, ANZ, NAB), sind aufgrund der Hypothekenvergabe am stärksten betroffen. Die Immobilien-, Konsumgüter- und Baumaterialienbranche stehen ebenfalls unter erheblichem Druck.
Sollten Anleger australische Aktien verkaufen?
Anleger sollten in Erwägung ziehen, ihre Exposition gegenüber inländischen Aktien, insbesondere Banken und Einzelhändlern, zu reduzieren. Rohstoffe und globale Ertragsbringer könnten jedoch eine Absicherung bieten, wenn sich der australische Dollar abschwächt.
Wie lange könnte der Abwärtstrend des ASX 200 andauern?
Der Abwärtstrend könnte monatelang anhalten, bis sich die Rückgänge der Hauspreise stabilisieren. Eine Erholung in der zweiten Hälfte von 2026 würde Zinssenkungen der RBA und eine Erholung des Konsumvertrauens erfordern.