Chilesche Inflationsrate verfehlt alle Prognosen und beflügelt Erwartungen auf Zinssenkungen vor der Entscheidung der Zentralbank
Chilenische Staatsanleihen stiegen, wodurch die Rendite der 10-jährigen Anleihe um 15 Basispunkte auf 4,80 % fiel, da der Inflationsverfehlungsbetrag die Erwartungen einer Zinssenkung um 50 Basispunkte zementierte. Eine niedrigere Inflation ermöglicht eine tiefere und schnellere geldpolitische Lockerung, was sich positiv auf zinsabhängige festverzinsliche Wertpapiere auswirkt.
- ▲ Chilesche Inflationsrate verfehlt alle Prognosen
- ▲ Zinsswaps fallen aufgrund aggressiver Lockerungserwartungen
- ▼ Kerninflation bleibt bei 3,8 % gegenüber dem Vorjahr und begrenzt den Spielraum für Zinssenkungen
- ▼ Fiskalische Ausgabenpläne erhöhen die Termingebühr
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Werden die chilenischen Anleiherenditen weiter sinken, wenn die Zentralbank die Zinsen senkt?
Ja, wenn die Zentralbank eine Zinssenkung um 50 Basispunkte vornimmt und weitere Lockerungen signalisiert, könnten die Renditen um weitere 10 bis 20 Basispunkte sinken. Ein Großteil der Lockerung ist jedoch bereits eingepreist, so dass eine Zinssenkung um 25 Basispunkte wahrscheinlich zu einem Anstieg der Renditen führen würde.
Was ist die größte Bedrohung für die chilenische Anleiherallye?
Eine restriktive Entscheidung der Zentralbank, die den Inflationsverfehlungsbetrag aufgrund der hartnäckigen Kerninflation ignoriert, würde zu einer starken Umkehrung an den Zinsmärkten führen und die Rendite der 10-jährigen Anleihe wieder über 5,00 % treiben.