Der Rallye des kolumbianischen Peso setzt Kaffeebauern unter Druck, da USD/COP auf 3.450 sinkt
Die anhaltende Stärke des kolumbianischen Peso untergräbt die Rentabilität der Erzeuger, was zu geringeren Anpflanzungen und einer geringeren Produktion in dem drittgrößten Arabica-Produzenten der Welt führen kann. Obwohl die Arabica-Futures in diesem Jahr um 5 % gestiegen sind, konnten sie mit dem Anstieg des Peso um 12 % nicht Schritt halten, was zu einem Rückgang der Margen der Landwirte um 18 % führt. Wenn die Landwirte ihre Anpflanzungen reduzieren, könnte sich das Angebot verknappen und die Preise mittelfristig steigen.
- ▲ Kolumbianische Landwirte reduzieren die Anbaufläche aufgrund von Margendruck
- ▲ Potenzieller Rückgang der kolumbianischen Kaffeeproduktion um 10 % in der nächsten Saison
- ▼ Stärkung des Dollars, die den Peso-Trend umkehrt
- ▼ Steigende globale Kaffeeproduktion aus Brasilien gleicht den Rückgang Kolumbiens aus
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Wie wirkt sich die Stärke des Peso auf die globalen Kaffeepreise aus?
Ein stärkerer Peso senkt das Einkommen der kolumbianischen Kaffeebauern und entmutigt die Produktion. Kolumbien liefert 12 % des weltweiten Arabica, sodass jeder anhaltende Produktionsrückgang das globale Angebot verknappt und die Futures-Preise in die Höhe treiben kann. Die Preiserhöhungen in Dollar haben die Verluste in lokaler Währung jedoch noch nicht ausgeglichen.
Wie sind die Aussichten für die kolumbianische Kaffeeproduktion?
Analysten schätzen, dass die Produktion in der nächsten Saison um 10 % fallen könnte, wenn USD/COP nahe 3.400 bleibt. Kleinbauern, die 60 % der Ernte produzieren, sind am anfälligsten und könnten auf andere Kulturen umsteigen oder die Landwirtschaft ganz aufgeben.