Deutschland und Frankreich treiben EU-Kapitalmarktvereinigung voran, um die Integration zu vertiefen
Die Deutsche Börse AG betreibt die Frankfurter Wertpapierbörse und würde von einem konsolidierten EU-Kapitalmarkt durch erhöhte Handelsvolumina und potenzielle Kostensynergien profitieren. Der Fusionsdrang kommt den Anbietern von Börseninfrastruktur direkt zugute.
- ▲ Die Initiative zur Fusion der EU-Kapitalmärkte dürfte den Marktanteil und die Gebührenerträge der Deutschen Börse steigern
- ▼ Regulatorische Blockaden könnten die Wachstumspläne der Deutschen Börse zunichte machen
- ▼ Der Wettbewerb durch andere globale Börsen schränkt die Aufwärtspotenziale ein
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Warum ist die Deutsche Börse einer der Hauptprofiteure der EU-Kapitalmarktvereinigung?
Als einer der größten Börsenbetreiber Europas würde die Deutsche Börse höhere Handelsvolumina und Clearinggebühren aus einem integrierten Markt erzielen und so ihre Rentabilität steigern.
Ist die Fusion für die Deutsche Börse bereits besiegelt?
Nein, der Plan steht vor erheblichen regulatorischen und politischen Hürden, und frühere Konsolidierungsversuche, wie die Fusion mit der LSE im Jahr 2017, sind aufgrund kartellrechtlicher Bedenken gescheitert.