Solarflut überlastet europäische Stromnetze und vernichtet Milliarden; Strompreise fallen ins Negative
E.ON, das stark im Netzbetrieb und im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland engagiert ist, steht unter doppeltem Druck: Seine Netzsparte hat aufgrund von Schwankungen der Solarstromerzeugung höhere Ausgleichskosten, und sein Kundengeschäft leidet unter Margenverlusten, wenn die Großhandelspreise negativ werden, die Einzelhandelspreise aber konstant bleiben.
- ▼ E.ON wurde in dem Bloomberg-Artikel ausdrücklich als Verlierer genannt.
- ▼ Netzengpässe erhöhen die Umverteilungskosten von E.ON.
- ▲ Regulatorische Weitergabe der Netzkosten an Endkunden
- ▲ Das Vertragsportfolio von E.ON könnte kurzfristige Abwärtsrisiken begrenzen.
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Warum leidet E.ON selbst als Netzbetreiber unter negativen Preisen?
Das Netzgeschäft von E.ON muss Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht halten, und wenn ein Überangebot auftritt, zahlt das Unternehmen häufig den Stromerzeugern Geld für die Drosselung ihrer Produktion und entschädigt die Verbraucher für die Abnahme des Stroms – Kosten, die nicht immer sofort durch Tarife gedeckt werden können.