Goldman Sachs sagt, das Umfeld für Carry Trades in den G10-Währungen sei seit über 20 Jahren das beste.
Während der Euro moderate Renditen bietet, schafft die Zurückhaltung der EZB im Vergleich zur expansiven Haltung der BOJ immer noch einen Carry-Vorteil, und der breite G10-Carry-Trade-Hintergrund könnte EUR/JPY stützen.
- ▲ EZB-Zinshaltung vs. BOJ-Expansivität
- ▲ Verbesserung der wirtschaftlichen Erholung des Euroraums und Steigerung der Carry-Attraktivität
- ▼ EZB-Zinssenkungen verringern die Differenzen
- ▼ Risikoaversionen beflügeln den Yen
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Ist EUR/JPY ein klassisches Carry-Trade-Paar?
Obwohl nicht so hochverzinslich wie AUD oder NZD, bietet der Euro immer noch einen positiven Carry gegenüber dem Yen, insbesondere da die EZB die Zinsen beibehält, während die BOJ ultra-locker bleibt.
Was könnte die Aufwärtsbewegung von EUR/JPY in diesem Umfeld begrenzen?
Wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen früher als erwartet senkt oder politische Risiken in der Eurozone wieder aufkommen, würde der Carry-Vorteil schwinden.
Wie wirkt sich Goldmans Carry-Trade-Sicht auf EUR/JPY aus?
Goldmans optimistische Einschätzung der G10-Carry-Möglichkeiten unterstützt EUR/JPY indirekt, indem sie die breite Attraktivität von Yen-finanzierten Positionen hervorhebt, obwohl die geringere Rendite des Euro die Auswirkungen im Vergleich zu Rohstoffwährungen begrenzt.