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Goldman Sachs sagt, das Umfeld für Carry Trades in den G10-Währungen sei seit über 20 Jahren das beste.

Goldman Sachs hebt die beste Carry-Trade-Chance in den G10-Währungen seit Anfang der 2000er Jahre hervor, da die Zinsdifferenzen ein Zwei-Dekaden-Hoch erreichen und die Währungsvolatilität gedämpft bleibt, was die Attraktivität des Leihs von Yen und Schweizer Franken zur Investition in höher verzinsliche Währungen erhöht.

🕐 1 Min. Lesezeit 📰 Bloomberg

4 Assets betroffen (Forex). Netto-Stimmung: 4 Bullisch, 0 Bärisch, 0 Neutral. Stärkstes Signal: USD/JPY ↑ 8/10 (90% Vertrauen).

📊 Betroffene Assets (4)

USD/JPY
Bullish 🤖 90%
📆 Mittelfristig 🌍 Global · Explizit

Der Bericht von Goldman Sachs hebt die besten Bedingungen für Carry Trades seit über 20 Jahren hervor, wobei die breiten Zinsdifferenzen zwischen den USA und Japan sowie die geringe Volatilität Long-Positionen in USD/JPY begünstigen.

Auslöser
  • Research-Notiz von Goldman Sachs zu 20-jährigen Höchstständen der Zinsspannen in den G10-Währungen
  • Anhaltend geringes Volatilitätsumfeld
Risikofaktoren
  • Normalisierung der Geldpolitik der Bank of Japan
  • Anstieg der globalen Risikoaversion
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Warum ist USD/JPY im Moment ein bevorzugtes Paar für Carry Trades?

Die breite Renditelücke zwischen US-Staatsanleihen und japanischen Staatsanleihen in Kombination mit gedrückter FX-Volatilität macht den Long-USD/JPY-Carry-Trade laut Goldman Sachs sehr attraktiv.

Was könnte den USD/JPY-Carry-Trade stören?

Eine hawkish-Kehrtwende der Bank of Japan, die die Zinsdifferenzen verringern würde, oder ein plötzlicher Anstieg der Marktvolatilität, der Carry-Trade-Abwicklungen erzwingt.

Ist dieser Trade überfüllt?

Goldman Sachs stellt fest, dass die Positionierung zwar zugenommen hat, die fundamentale Unterstützung durch Zinsspannen jedoch stärker ist als in früheren Zyklen, was darauf hindeutet, dass die Crowding-Risiken derzeit begrenzt sind.

AUD/JPY
Bullish 🤖 85%
📆 Mittelfristig 🌍 Global ✨ Abgeleitet

Das von Goldman Sachs beschriebene Carry-Trade-Umfeld kommt AUD/JPY zugute, da Australiens höherer Leitzins im Vergleich zu Japans nahezu Nullzinsen sowie die Unterstützung der Rohstoffpreise dafür sorgen.

Auslöser
  • Australiens relativ hoher Leitzins im Vergleich zu Japans ultraniedrigen Zinsen
  • Unterstützung der Rohstoffpreise für den australischen Dollar
Risikofaktoren
  • Zinssenkungen der RBA
  • Chinas Wirtschaftsabschwung belastet AUD
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Wie profitiert AUD/JPY von dem Carry-Trade-Umfeld?

Der australische Dollar bietet in der Regel höhere Renditen als der Yen, so dass das Leihen von Yen zum Kauf von AUD die Zinsdifferenz erfasst, die durch geringe Volatilität und günstige Rohstofftrends verstärkt wird.

Welche sind die Hauptrisiken für AUD/JPY in diesem Trade?

Eine überraschende Zinssenkung der Reserve Bank of Australia oder eine starke Verlangsamung des chinesischen Wachstums könnten den australischen Dollar untergraben und die Zinsvorteile verringern.

Ist der aktuelle AUD/JPY-Carry-Trade nachhaltig?

Goldman Sachs geht davon aus, dass der fundamentale Hintergrund divergierender Geldpolitiken die Fortsetzung unterstützt, aber jede Umkehrung der Haltung der Zentralbanken oder ein Anstieg der Volatilität könnte Positionen schnell auflösen.

NZD/JPY
Bullish 🤖 80%
📆 Mittelfristig 🌍 Global ✨ Abgeleitet

Die erhöhten Zinssätze Neuseelands und das breite G10-Carry-Thema verstärken die bullischen Auswirkungen auf NZD/JPY, wobei die geringe Volatilität die Renditen erhöht.

Auslöser
  • Die erhöhten Zinssätze Neuseelands im Vergleich zu Japans nahezu Nullzinsen
  • Globale Risikobereitschaft unterstützt Währungen mit hohem Beta wie NZD
Risikofaktoren
  • Taubenhafte Wendung der RBNZ
  • Sinkende Milchpreise belasten NZD
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Warum ist NZD/JPY ein beliebtes Carry-Paar?

Die Reserve Bank of New Zealand hält oft höhere Zinsen aufrecht als die Bank of Japan, was einen Renditevorteil schafft, der Carry-Händler anzieht, insbesondere wenn die Marktvolatilität gering ist.

Welche Ereignisse könnten den NZD/JPY-Carry-Trade gefährden?

Eine taubenhafte Wendung der RBNZ oder ein Rückgang der wichtigsten Exportgüter Neuseelands wie Milch könnten den Kiwi schwächen und den Carry-Vorteil verringern.

Wie wendet Goldman seine Sichtweise auf NZD/JPY an?

Goldmans These historisch breiter Zinsdifferenzen in den G10-Währungen und gedämpfter FX-Volatilität unterstützt direkt hochverzinsliche Währungen wie NZD gegenüber dem niedrig verzinslichen Yen, was NZD/JPY zu einem Profiteur macht.

EUR/JPY
Bullish 🤖 75%
📆 Mittelfristig 🌍 Global ✨ Abgeleitet

Während der Euro moderate Renditen bietet, schafft die Zurückhaltung der EZB im Vergleich zur expansiven Haltung der BOJ immer noch einen Carry-Vorteil, und der breite G10-Carry-Trade-Hintergrund könnte EUR/JPY stützen.

Auslöser
  • EZB-Zinshaltung vs. BOJ-Expansivität
  • Verbesserung der wirtschaftlichen Erholung des Euroraums und Steigerung der Carry-Attraktivität
Risikofaktoren
  • EZB-Zinssenkungen verringern die Differenzen
  • Risikoaversionen beflügeln den Yen
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Ist EUR/JPY ein klassisches Carry-Trade-Paar?

Obwohl nicht so hochverzinslich wie AUD oder NZD, bietet der Euro immer noch einen positiven Carry gegenüber dem Yen, insbesondere da die EZB die Zinsen beibehält, während die BOJ ultra-locker bleibt.

Was könnte die Aufwärtsbewegung von EUR/JPY in diesem Umfeld begrenzen?

Wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen früher als erwartet senkt oder politische Risiken in der Eurozone wieder aufkommen, würde der Carry-Vorteil schwinden.

Wie wirkt sich Goldmans Carry-Trade-Sicht auf EUR/JPY aus?

Goldmans optimistische Einschätzung der G10-Carry-Möglichkeiten unterstützt EUR/JPY indirekt, indem sie die breite Attraktivität von Yen-finanzierten Positionen hervorhebt, obwohl die geringere Rendite des Euro die Auswirkungen im Vergleich zu Rohstoffwährungen begrenzt.

🎯 Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Goldman Sachs sagt, die aktuellen Bedingungen für Carry Trades in den G10-Währungen seien seit über 20 Jahren die günstigsten.
  • Historisch breite Zinsdifferenzen zwischen den wichtigsten Volkswirtschaften treiben die Chance voran.
  • Gedämpfte Währungsmarktvolatilität verstärkt die potenziellen Carry-Trade-Renditen.
  • Die Bank empfiehlt, Funding-Währungen wie den japanischen Yen und den Schweizer Franken zu shorten und gleichzeitig höher verzinsliche Währungen zu longen.
  • Das Umfeld erinnert an die Zeit vor 2008, aber Goldman Sachs sieht eine starke fundamentale Unterstützung.
  • Die divergierende Geldpolitik der Zentralbanken bleibt die wichtigste Säule, die Carry Trades unterstützt.
  • Anleger sollten auf jegliche Veränderung der Volatilität oder der Rhetorik der Zentralbanken achten, die den Trade umkehren könnte.

📝 Zusammenfassung

Die Research-Abteilung von Goldman Sachs identifiziert die günstigsten Bedingungen für Carry Trades in den G10-Währungen seit über zwei Jahrzehnten, getrieben durch hohe Zinsdifferenzen und gedämpfte Volatilität. Die Bank empfiehlt Long-Positionen in hochverzinslichen Währungen gegenüber Funding-Währungen wie Yen und Schweizer Franken. Dieses Umfeld ähnelt der Dynamik vor 2008 und bietet Händlern ein erhebliches Renditepotenzial, wirft aber auch Fragen nach überfüllten Positionen auf.

❓ FAQ

Was hat Goldman Sachs über den Carry Trade gesagt?

Goldman Sachs erklärte, dass die aktuellen Bedingungen für Währungscarrytrades in den G10-Währungen seit über 20 Jahren die besten sind, und nannte historisch breite Zinsdifferenzen und geringe Volatilität.

Warum sind Carry Trades wieder beliebt?

Die divergierende Geldpolitik der Zentralbanken hat erhebliche Renditelücken geschaffen, während gedämpfte FX-Marktschwankungen das Risiko von Währungsbewegungen verringern, die Gewinne schmälern.

Welche Währungen sind beteiligt?

Händler leihen sich typischerweise in niedrig verzinslichen Währungen wie dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken und investieren in höher verzinsliche Währungen wie den US-Dollar, den australischen Dollar und den neuseeländischen Dollar.