Serbien hält Leitzins bei 5,25 %, da Wahlgeschenke Inflationsrisiken befeuern
Die Zinspause der Nationalbank von Serbien und die Wahl-bedingten Sozialpläne erhöhen die Inflationsrisiken und machen den Dinar weniger attraktiv. Die Märkte erwarten, dass die fiskalische Expansion die geldpolitische Straffung überwiegen wird, was EUR/RSD nach oben treibt, da die Zentralbank abwartend bleibt.
- ▲ Zentralbank hält Leitzins bei 5,25 % angesichts von Wahlgeschenken
- ▲ Fiskalische Impulse bergen das Risiko einer beschleunigten Inflation, Schwächung des Dinars
- ▼ Zentralbank könnte in den FX-Märkten intervenieren, wenn der Dinar zu schnell fällt
- ▼ Wahlgeschenke könnten durch Konsolidierung nach den Wahlen oder die Aufsicht des IWF ausgeglichen werden
▼ FAQ anzeigen (2) ▲ FAQ ausblenden
Warum wird erwartet, dass EUR/RSD nach der Zinsentscheidung Serbiens steigen wird?
EUR/RSD steigt, weil die Märkte erwarten, dass Wahl-bedingte fiskalische Impulse die Inflation ankurbeln und den Wert des Dinars untergraben werden. Da die Zentralbank abwartend ist, gibt es keine Zinssupport, um Kapitalabflüsse oder importbedingten Preisdruck auszugleichen.
Was könnte die EUR/RSD-Rallye stoppen?
Eine robuste Intervention der Zentralbank im FX-Markt oder eine rasche Kehrtwende der Sozialpläne nach den Wahlen könnten den Dinar stabilisieren. Darüber hinaus könnten ein verbessertes Wachstum in der Eurozone und stärkere Überweisungen den RSD unterstützen, aber die kurzfristigen Risiken sind für EUR/RSD nach oben gerichtet.