Japanische Versicherer verkaufen Super-Long JGBs nach Anstieg der Renditen und reduzieren ihre Duration-Exposure
Japanische Versicherer verkauften ausdrücklich Super-Long JGBs, als die Renditen stiegen, wodurch der Markt mit langlaufenden Papieren geflutet und die Renditen von 30-jährigen Anleihen in die Höhe getrieben wurden. Die Verkäufe spiegeln eine bewusste Strategie wider, die Duration-Exposure in einem Umfeld steigender Zinsen zu reduzieren und bearish Preisaktionen zu verstärken.
- ▼ Japanische Versicherer haben Super-Long Anleihen nach einem starken Renditeanstieg abgebaut
- ▼ Steigende JGB-Renditen lösten institutionelle Duration-Reduktionsmandate aus
- ▲ Versicherer könnten ihren Kurs umkehren und Super-Longs kaufen, wenn sich die Renditen stabilisieren oder sinken
- ▲ Die Operationen der BOJ zur Steuerung der Renditekurve könnten den Ausverkauf durch den Kauf langlaufender Anleihen begrenzen
▼ FAQ anzeigen (2) ▲ FAQ ausblenden
Was hat den Ausverkauf von Super-Long JGBs verursacht?
Versicherer verkauften, weil die Renditen stiegen und die Anleihepreise sanken. Um sich vor weiteren Kapitalverlusten zu schützen und höhere Renditen zu erzielen, reduzierten sie ihre Super-Long-Exposure.
Werden die Renditen von 30-jährigen JGBs weiter steigen?
Kurzfristig könnten anhaltende institutionelle Verkäufe die Renditen weiter in die Höhe treiben, aber viel hängt von den Signalen der BOJ-Politik und dem Ausmaß des Interesses der Käufer bei erhöhten Niveaus ab.