Die EU-Kommission schlägt vor, die CO2-Emissionsgebühren auf nicht-europäische Fluggesellschaften auszudehnen.
Lufthansa erfüllt bereits die Anforderungen des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) für ihre Flüge innerhalb Europas; die Ausweitung auf ausländische Wettbewerber auf überlappenden Strecken würde den Kostennachteil verringern, dem sie gegenüber nicht-europäischen Fluggesellschaften ausgesetzt war, und die relative Rentabilität auf Langstreckenflügen von ihren Drehkreuzen in Frankfurt und München verbessern.
- ▲ Der Vorschlag der EU, die Emissionsgebühren auf ausländische Flüge auszudehnen, schafft gleiche Wettbewerbsbedingungen für EU-Fluggesellschaften, die bereits konform sind.
- ▼ Mögliche Befreiung oder Staffelung für nicht-europäische Fluggesellschaften, die den Nutzen verwässern
- ▼ Vergeltungsmaßnahmen von Nicht-EU-Ländern, die Gebühren auf EU-Fluggesellschaften im Ausland erheben
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Warum würde Lufthansa von den EU-Emissionsgebühren für ausländische Flüge profitieren?
Lufthansa trägt bereits die CO2-Kosten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems; die Ausweitung der Gebühren auf Wettbewerber beseitigt einen Kostennachteil und könnte ihre Margen auf transatlantischen und asiatischen Strecken erhöhen.
Was ist das Hauptrisiko für die bullische These für Lufthansa?
Wenn die EU großzügige Ausnahmen gewährt oder ausländische Regierungen mit eigenen Gebühren auf EU-Fluggesellschaften reagieren, könnte sich der Kostenvorteil neutralisieren.