Das US-Heimatschutzministerium wiederholt die Drohung, die Zollabfertigung an Flughäfen in sogenannten Sanctuary Cities einzuschränken.
Sanctuary Cities riskieren den Verlust von Bundesmitteln, sollte das Heimatschutzministerium (DHS) seine Maßnahmen umsetzen. Dies könnte ihre Finanzlage schwächen und den Kurs von Kommunalanleihen belasten. MUB hält ein breites Portfolio an Kommunalanleihen, darunter auch Anleihen betroffener Städte.
- ▼ Mögliche Kürzungen der Bundesmittel für Zufluchtsstädte
- ▼ Investoren befürchten Probleme mit der Kreditwürdigkeit der Kommunalverwaltung
- ▲ Städte fechten die Politik erfolgreich vor Gericht an.
- ▲ Die Bundesmittel sind im Verhältnis zu den Gesamteinnahmen gering.
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Warum sollten Kommunalanleihen aufgrund dieser Nachricht fallen?
Sanctuary Cities könnten mit Kürzungen der Fördermittel konfrontiert werden, was ihr Ausfallrisiko leicht erhöhen und zu größeren Spreads bei ihren Anleihen sowie einem Rückgang der Preise von Kommunalanleihen-ETFs führen könnte.
Wie breit gefächert ist das Risiko auf dem Markt für Kommunalanleihen?
Nur ein Bruchteil des MUB-Portfolios befindet sich in sogenannten Sanctuary Cities, daher sind mögliche Abwärtsrisiken begrenzt, aber es könnte sich negativ auf die Stimmung gegenüber Kommunalimmobilien auswirken, die wichtige Dienstleistungen erbringen.
Ist mit einem deutlichen Rückgang des MUB-Wertes zu rechnen?
Die Wahrscheinlichkeit eines starken Kursverfalls ist gering, da die Drohung nicht umgesetzt wurde und die Fundamentaldaten der Kommunalanleihen insgesamt weiterhin solide sind. Ein vorübergehender Rückgang von 1–2 % ist möglich.