Meta beendet Rechtsstreit mit Schulbezirk wegen Social-Media-Schadensvorwürfen und entgeht damit einem ersten Prozess.
Snap Inc. sieht sich ähnlichen Klagen von Schulbezirken gegenüber, die soziale Medien als schädlich einstufen. Der Vergleich mit Meta deutet auf einen Weg zu einer außergerichtlichen Einigung hin, wodurch das wahrgenommene rechtliche Risiko für Snap sinkt und möglicherweise ein Präzedenzfall für branchenweite Vergleiche geschaffen wird.
- ▲ Die Einigung mit Meta verringert die branchenweite Rechtsunsicherheit für Social-Media-Unternehmen.
- ▼ Die Klagen von Snap können von Klägern und Gerichten unterschiedlich beurteilt werden.
- ▼ Es ist ungewiss, ob der Markt diese positive Stimmung sofort auch auf kleinere Plattformen wie Snap übertragen wird.
▼ FAQ anzeigen (2) ▲ FAQ ausblenden
Warum hat die Einigung von Meta Auswirkungen auf Snap?
Snap ist Beklagter in einem ähnlichen Sammelverfahren wegen Schäden durch soziale Medien. Die Einigung mit Meta signalisiert, dass eine gütliche Einigung möglich ist und möglicherweise eine Vergleichsspanne festlegt, wodurch die Belastung durch Rechtsstreitigkeiten für Snap verringert würde.
Sollten Anleger angesichts dieser Neuigkeiten Snap-Aktien kaufen?
Die Einigung ist für Snap insofern positiv, als sie das branchenweite Rechtsrisiko senkt. Snaps eigene, noch nicht abgeschlossene Verfahren und das abweichende Geschäftsmodell mahnen jedoch zur Vorsicht; der Nutzen ist indirekt und könnte sich nicht vollständig realisieren, wenn die Kläger den Druck auf Snap verstärken.