Citadel: Das neue Rahmenwerk der Fed könnte die Renditen langer Staatsanleihen beruhigen und Anleihen stützen.
Citadel-Strategen argumentieren, dass das neue Rahmenwerk der Federal Reserve die Volatilität langfristiger Staatsanleiherenditen reduzieren wird, möglicherweise die Tail-Risiken verringert und die Preise stützt. Das neue Regime bezieht sich wahrscheinlich auf die Durchschnittsinflationssteuerung, die die langfristigen Inflationserwartungen verankert und den in der 30-jährigen Anleihe eingebetteten Terminkontinuierlichkeitsaufschlag komprimiert.
- ▲ Das neue Rahmenwerk der Fed zur Durchschnittsinflationssteuerung zielt darauf ab, die Erwartungen zu verankern
- ▼ Ein unerwarteter Inflationsanstieg zwingt die Fed zu aggressiven Zinserhöhungen
- ▼ Schlechte Kommunikation der Fed untergräbt den Verankerungseffekt
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Wie wird das neue Regime der Fed die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihe direkt beeinflussen?
Durch die Verankerung der Inflationserwartungen und die Reduzierung der Unsicherheit über zukünftige Zinsänderungen sollte der Terminkontinuierlichkeitsaufschlag der 30-jährigen Anleihe sinken, was zu niedrigeren Renditen und höheren Anleihepreisen im mittleren Frist führen sollte.
Sollten Anleger ihre Allokation zu langfristigen Staatsanleihen auf der Grundlage dieser Aussichten erhöhen?
Die Analyse von Citadel deutet auf ein geringeres Tail-Risiko für lange Anleihen hin, was sie für risikobereinigte Renditen attraktiver macht. Anleger sollten jedoch auch andere Faktoren wie Haushaltsdefizite und die globale Nachfrage berücksichtigen.
Was ist das Hauptrisiko dieser Stabilisierungsthese?
Wenn sich die Inflation als hartnäckiger erweist als die Fed erwartet, könnte die Zentralbank gezwungen sein, die Zinsen aggressiver zu erhöhen, was die Renditevolatilität erhöht und die von Citadel vorhergesagte Ruhe am langen Ende untergräbt.