Kolumbiens Wahl stellt Ölversorgung und US-Drogenkriegshilfe in Gefahr, während der Peso fällt
Der kolumbianische Peso schwächte sich vor der Wahl aufgrund von Kapitalabflussängsten auf ein Zweimonatstief ab. Ein Sieg Petros würde die Abwertung wahrscheinlich beschleunigen, da die Ölinvestitionen sinken, die Handelsströme abnehmen und die Beziehungen zu den USA angespannt sind. Das Paar ist bereits über 4.000 gestiegen und könnte 4.200 anpeilen.
- ▲ Petros Anti-Öl-Haltung bedroht 40 % der Exporterlöse
- ▲ Umfragen zeigen beständig, dass Petro mit 5–8 Punkten führt
- ▼ Ein Sieg von Hernández würde USD/COP wahrscheinlich auf 3.800 zurückdrängen
- ▼ Zinserhöhungen der Zentralbank könnten die Peso-Abwertung verlangsamen
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Wie ist die USD/COP-Prognose nach der Wahl?
Ein Sieg Petros könnte USD/COP in der folgenden Woche auf 4.200 treiben, da ausländische Investoren das politische Risiko absichern. Ein zentristischer Sieg könnte eine Erleichterungsrallye in Richtung 3.800 auslösen.
Wie beeinflusst die Ölpolitik den kolumbianischen Peso?
Öl und Bergbau machen über 40 % der Exporte und einen erheblichen Teil der Staatseinnahmen aus. Das Stoppen der Exploration reduziert die zukünftigen Dollareinnahmen und schwächt den Peso strukturell.