Whirlpool leidet unter dem Rückschlag von Zöllen, was die Logik des Protektionismus in Frage stellt.
Whirlpool, einst ein überzeugter Befürworter der Zölle nach Abschnitt 201 auf Waschmaschinen, stellte fest, dass die Zölle seine eigenen Inputkosten erhöhten und Vergeltungsmaßnahmen auslösten, die die Margen und den Marktanteil untergruben. Der Artikel beschreibt detailliert, wie die Aktien des Unternehmens unter dem Scheitern protektionistischer Hoffnungen und dem Aufkommen der Realität des Handelskriegs gelitten haben.
- ▼ Zölle nach Abschnitt 201 auf Waschmaschinen
- ▼ Höhere Inputkosten für Stahl und Aluminium aufgrund breiterer Handelsstreitigkeiten
- ▲ Beseitigung von Zöllen oder Verbesserungen des Handelsabkommens
- ▲ Kostensenkungen und Produktionsumstellungen von Whirlpool mildern den Schaden ab
▼ FAQ anzeigen (3) ▲ FAQ ausblenden
Was ist bei Whirlpool mit den Zöllen auf Waschmaschinen schiefgelaufen?
Die Zölle führten dazu, dass Wettbewerber wie Samsung und LG die Produktion in die USA verlagerten, wodurch der Schutzvorteil zunichte gemacht wurde, während die Rohstoffkosten aufgrund separater Zölle auf Stahl und Aluminium stiegen und die Margen von Whirlpool komprimierten.
Wie hat der Markt auf die durch Zölle verursachten Herausforderungen von Whirlpool reagiert?
Die Aktien von Whirlpool haben sich schlechter entwickelt als der breitere Markt, da Investoren die Fähigkeit des Unternehmens, in einem protektionistischen Umfeld Renditen zu erzielen, neu bewerten, mit Bedenken hinsichtlich der langfristigen Rentabilität.
Sollten Investoren Aktien von Herstellern meiden, die auf Zölle angewiesen sind?
Nicht unbedingt, aber der Fall Whirlpool legt Vorsicht nahe; Unternehmen, die für ihre Preissetzungsmacht auf Handelshemmnisse angewiesen sind, sind gefährdet, wenn diese Schutzmaßnahmen nicht die erwarteten Vorteile bringen oder zu Unterbrechungen der Lieferkette führen.