📝 Zusammenfassung
ECB-Vorstandsmitglied Isabel Schnabel warnte, dass die Zentralbank die inflationären Auswirkungen des Iran-Krieges nicht länger ignorieren könne und nannte steigende Energiepreise als direkten Übertragungskanal. Sie betonte das Risiko von zweiten Rundeneffekten, wenn Haushalte und Unternehmen mit anhaltendem Preisdruck rechnen. Die Äußerungen verschärfen die Debatte über den Kurs der EZB, wobei die Märkte nun eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine restriktive Haltung oder sogar Zinserhöhungen einpreisen. Die Unterbrechung der globalen Energieversorgung durch den Iran-Konflikt bedroht die jüngsten Fortschritte bei der Desinflation in der Eurozone.