Ungarns Euro-Einführungsoffensive verringert die Anleihenspreads in Osteuropa.
Tschechische Staatsanleihen profitierten von der regionalen Konvergenz, wobei die Renditen analog zu ungarischen und polnischen Anleihen sanken. Die neutrale Haltung der Tschechischen Nationalbank trug zusätzlich dazu bei.
- ▲ Regionale Konvergenzeffekte aus Ungarn
- ▲ Die CNB hält die Zinssätze stabil und stützt damit die Anleihekurse.
- ▼ Eine Überhitzung der tschechischen Wirtschaft könnte Zinserhöhungen erzwingen.
- ▼ Geringe Liquidität tschechischer Staatsanleihen
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Besteht ein direkter Zusammenhang zwischen tschechischen Anleihen und Ungarns Euro-Traum?
Nicht direkt, aber die regionale Konvergenz des Handels beflügelt alle osteuropäischen Anleihen. Auch die Aussetzung der Straffungsmaßnahmen durch die Tschechische Nationalbank trägt dazu bei und macht tschechische Anleihen im Vergleich attraktiver.
Wie sind die Aussichten für die Renditen in Tschechien?
Die Renditen könnten weiter sinken, wenn die EZB mit Zinssenkungen beginnt, doch die lokalen Inflationsrisiken könnten sie im Vergleich zu ungarischen Anleihen weiterhin hoch halten.