📝 Zusammenfassung
Die Europäische Zentralbank hob ihren Leitzins im Juni 2026 um 25 Basispunkte an und rief damit scharfe Kritik des italienischen Vizepremierministers Antonio Tajani hervor, der argumentierte, dass der Schritt einer bereits schleppenden Eurozonenwirtschaft nicht helfe. Tajanis Bemerkungen unterstreichen die anhaltenden Spaltungen zwischen den nordeuropäischen Hardlinern und den südlichen Mitgliedstaaten, was den Straffungskurs der EZB erschwert. Die Märkte interpretierten den politischen Widerstand als potenzielle Obergrenze für künftige Zinserhöhungen, wobei der Euro zunächst stieg, bevor er Gewinne wieder abgab, als die italienischen Anleihe-Spreads ausweiteten.